Das Bestellerprinzip bei Mietobjekten


Das Bestellerprinzip für Mietobjekte trat am 01. Juni 2015 in Kraft. Es bezieht sich ausschließlich auf die Vermietung privater Wohnräume. Bei Gewerbeimmobilien bzw. bei Vermietung an Gewerbetreibende greift dieser Beschluss allerdings nicht.


Die Formulierung beschreibt treffend die Vorgabe:


Wer den Immobilienmakler bestellt, der zahlt!

In den Jahren zuvor verhielt sich dies noch anders. Obwohl der Vermieter den Immobilienmakler damit beauftragt hat, einen geeigneten Mieter für seine Wohnung zu finden, musste am Ende trotzdem der Mieter für den Makler bezahlen.

Mit dieser Gesetzesänderung trägt nun der Auftraggeber die Kosten.


Beauftragt der Vermieter einen Makler damit, seine Wohnung zu vermieten, so muss dieser auch alleine für die Kosten aufkommen.

Anders verhält es sich, sobald Wohnungssuchende dem Immobilienmakler einen Suchauftrag geben. Hierbei ist der Auftraggeber, also der Wohnungssuchende, der Besteller und somit auch zur Provisionszahlung verpflichtet.


Hintergrund dieses Beschlusses, ist die finanzielle Entlastung Wohnungssuchender gegenüber dem Wohnungsgeber.


Anders verhält es sich beim Kauf und Verkauf von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen. Lesen Sie hierfür unseren anderen Artikel

>Provisionsteilung: Das neue Maklergesetz.<

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